Sensomotorische Entwicklungsverzögerungen

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Sensomotorische Entwicklungsverzögerungen

Sensomotorische Entwicklungsverzögerungen

Die Sensomotorik bezeichnet das Zusammenspiel von sensorischen (d.h.: die Sinnesorgane betreffende) und motorischen (d.h.: die körperlichen Bewegungen betreffend) Leistungen des Menschen.

Diese entwickeln sich im Säuglings- bzw. Kindesalter grob in einer bestimmten Reihenfolge und bauen daher aufeinander auf. So brauchen Kinder z.B. erst eine gute Kopfkontrolle in der Bauchlage, um einen guten Handstütz und Schultergürtel zu entwickeln. Es gilt genügend Muskelkraft in Bauch- und Rückenlage aufzubauen, damit sie sich dann selbstständig umdrehen, robben und krabbeln, hinsetzen, aufstehen und frei laufen können.

Von einer Entwicklungsverzögerung spricht man, wenn ein Kind dem Alter entsprechend aus der Reihe fällt. Dies kann ganz unterschiedliche Ursachen haben.

Es kann eine Wahrnehmungsstörung vorliegen oder eine ernsthafte Erkrankung. Meist liegen jedoch Asymmetrien, Blockaden der Wirbelsäule oder des Beckens vor, die das Kind in seiner Entwicklung hemmen (z.B. KISS-Syndrom).

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